Vier Wochen im Juni und Juli, vier Wochen Fußball, vier Wochen Südafrika. Was bleibt von Fußball-Weltmeisterschaft, Mini-WM und WM-Kampagne? Ein Rückblick in sechs Teilen.
Vier Wochen im Zeichen des runden Leders – für Milliarden Menschen war das die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Für ora waren es mehr als vier Wochen. Und die wurden von den Kindern in der Arche in Nkobongo weit mehr geprägt als von der „schönsten Nebensache der Welt“.
Chillie ist nur eines von vielen Kindern, die wir während der Weltmeisterschaft näher kennenlernen durften. Als bester Spieler der Mini-WM ist es freilich kein Zufall, dass er uns gerade in diesem Sommer besonders auffiel. Wie so viele Jungen in Afrika träumt auch er von einer Karriere als Fußballer. Wie wenige andere aber spielen seine Vorbilder nicht bei europäischen Spitzenclubs, sondern in der südafrikanischen Liga …
Besonders berührt hat uns auch Penelope, die in der Arche ihre Heimat gefunden hat. Die Rechte der Kinder liegen ihr besonders am Herzen. In der Arche hat sie viel darüber gelernt. Penelope weiß, dass diese Rechte viel zu oft nicht geachtet werden. Umso dankbarer ist sie, dass Kinder im Noah-Zentrum Zuflucht finden und dass die Betreuer ihnen zuhören und Mut zusprechen …
Chillie und Penelope sind nur zwei von vielen Mädchen und Jungen, die uns in den letzten Wochen beeindruckt haben. Beide eint etwas Bemerkenswertes: ihre südafrikanischen Vorbilder, seien es die Fußballer oder die Betreuer der Arche. Selbst wenn dies das einzige wäre, was von den letzten Wochen bleibt – es ist ein starkes Hoffnungszeichen für ganz Südafrika. Denn es zeigt: Die junge Generation traut diesem Land noch einiges zu.
Nach unserem sechsteiligen WM-Rückblick wird aus ora’sWM-Blog wieder unser Südafrika-Blog. Ob Weltmeisterschaft oder nicht, an dieser Stelle können Sie sich ausführlich über unsere Arbeit in Nkobongo informieren – am einfachsten per Email-Abo.